Elektromagnetische Wellen

Neben den statischen und niederfrequenten Felder ist die Messungen im Hochfrequenzbereich in Wohnungen ein wichtiger Bestandteil einer baubiologischen bzw. elektrobiologischen Untersuchung. Häufig wird die Belastung durch elektromagnetische Felder auf die Hochfrequenz reduziert. Vielleicht durch die Medien, wo Elektrosmog oftmals mit Feldern von Mobilfunk und WLAN gleichgesetzt wird.

 

Was sind hochfrequente Felder?

Hochfrequente Felder werden im Allgemeinen von einer Antenne abgestrahlt und können Energie und Informationen übertragen. Sie liegen im elektromagnetischen Spektrum zwischen 100 Kilohertz (kHz) und 300 Gigahertz (Ghz).

Durch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten werden hochfrequente elektromagnetische Felder auch flächendeckend für verschiedenste Kommunikationssysteme eingesetzt (z. B., Mobilfunk, schnurlose Telefone, WLAN, Rundfunk, Radar, Behördenfunk …). Aus diesem Grund sind elektromagnetische Wellen heute allgegenwärtig. Wir Mensch sind umgeben von einer Vielzahl künstlicher Sendeeinrichtungen. Obwohl praktisch in allen Wohnungen Felder durch z.B. Mobilfunk oder WLAN messbar sind, ist die „Stärke“ (Leistungsflussdichte) sehr unterschiedlich. Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1. Wie stark ist der Elektrosmog in meiner Wohnung?
2. Ist dieser Elektrosmog gesundheitsschädlich?
3. Wie kann ich mich schützen oder meine Wohnung abschirmen?

 

1. Wie stark ist der Elektrosmog in meiner Wohnung?

Eine Wohnung mit keinerlei zusätzlichen elektromagnetischen Belastung ist nicht oder kaum zu finden. Eine seriöse Abschätzung über die Leistungsflussdichten aus der Ferne kann aufgrund der vielfältigen Einflussfaktoren nicht getroffen werden:

  • Umgebung
  • direkter Sichtkontakt zu einer Mobilfunkantenne
  • WLAN Router der Nachbarschaft
  • Bausubstanz

… und viele Faktoren mehr führen dazu, dass teilweise in einem Gebäude sehr unterschiedliche Belastungszonen vorzufinden sind.

Der einzige Weg die Exposition durch Elektrosmog festzustellen ist eine fachkundige Messung.

 

2. Ist dieser Elektrosmog gesundheitsschädlich?

Bei möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit müssen zwei Wirkungspfade betrachtet werden: Die thermische Wirkung (Erwärmung des Gewebes) und die athermische Wirkung (Veränderung chemischer Reaktionen, Induzierung elektrischer Ströme). Die athermische Wirkung ist im Gegensatz zu der thermischen nicht ausreichend untersucht. Obgleich manche Studien auf eine mögliche gesundheitliche Schädigung hinweisen. Ob nicht-thermische Wirkungen unterhalb der gültigen Grenzwerte eine gesundheitliche Beeinträchtigung nach sich ziehen können gilt in der Wissenschaft bis heute als strittig.
Doch wie auch immer die wissenschaftlichen Antworten der Zukunft ausfallen werden, mit einer möglichst gering belasteten Wohnung sind sie und Ihre Familie auf der sicheren Seite!

 

3. Wie kann ich mich schützen oder meine Wohnung abschirmen?

Jeder Einzelne kann die zusätzliche persönliche Exposition minimieren. So kann z.B. durch die Wahl einzelner Geräte, LAN statt WLAN, geeignete oder keine Babyüberwachungsgeräte (Babyfon) Verbesserungen erreicht werden. Schließlich gilt auch ein gemäßigter Umgang mit Smartphone und Bluetooth als Reduzierungsmaßnahme.

Wenn Sie allerdings keinen Einfluss auf die Quelle habe, angenommen der WLAN Router vom Nachbarn oder eine Mobilfunkantenne in der Umgebung, so sind die Möglichkeiten eingeschränkter.
Im günstigsten Fall kann die Raumnutzung getauscht werden (zum Beispiel wird das Schlafzimmer getauscht mit dem Raum mit der geringsten Belastung). Falls diese einfache Möglichkeit nicht existiert bleibt allerdings lediglich eine Abschirmung oder ein Umzug.

Falls Sie eine Abschitmung planen helfe ich Ihnen gerne weiter. Genauso bei der Wohnungssuche mit gesonderten Konditionen!

Sie hätten gerne mehr Information? Nehmen Sie Kontakt auf: Tel.: 0351 – 84 72 33 23

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